Seit 2013 hat 1stQuad verschiedene moderne Geschäftsanwendungen für ABB entwickelt. Auf Basis des FAST-Frameworks erstellte 1stQuad unter anderem Anwendungen für das Compliance- und Investitionsmanagement im Finanzbereich sowie verschiedene Projekt- und Portfoliomanagement-Lösungen im Bereich Forschung & Entwicklung. 2019 hat 1stQuad neben der (Weiter-)Entwicklung auch den Betrieb und Support von zwei grossen Anwendungen im «Individual Software-as-a-Service» (iSaaS)Modell übernommen.  

ABB Information Systems

ABB ist ein schwedisch-schweizerisches multinationales Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, das hauptsächlich in den Bereichen Robotik, Energie, schwere elektrische Ausrüstungen und Automatisierungstechnik tätig ist.

www.abb.com

Komplexe Materie: Risiken, Assurance, interne Kontrolle und Revision 

1stQuad entwickelte 2014 eine Lösung zur internen Kontrolle der Finanzberichterstattung (ICoFR) als Ablösung für eine Lotus Notes-Anwendung. Die Lösung war so erfolgreich, dass sie innerhalb kürzester Zeit zu einer leicht erweiterbaren Compliance-Plattform ausgebaut wurde. Es kamen Module für Enterprise Risk Management, Assurance sowie Erweiterungen und Schnittstellen für Internal Audit und Supply Chain Management hinzu. Im Jahr 2017 folgte die Ablösung der Anwendung für die tägliche Arbeit der Revisoren. Auch hier kam 1stQuad ins Spiel, so dass ABB nun eine durchgängige Gesamtlösung einsetzt, die auf einem Ansatz basiert – dem 1stQuad FAST Framework. 

Den vielen Vorteilen aus betriebswirtschaftlicher Sicht standen jedoch auch einige Herausforderungen im Betrieb gegenüber. Die vielen Prozesse, komplizierten Organisationsstrukturen und Schnittstellen machten den Betrieb, die Wartung und die Erweiterung schwierig. In den ersten Jahren wurde diese Aufgaben hauptsächlich von einer ABB-internen Einheit in Polen übernommen. Später wurde der Endbenutzersupport an eine Offshore-Supportorganisation ausgelagert. 1stQuad unterstützte den Level-3-Support und übernahm grössere Entwicklungen allein oder zusammen mit Entwicklern von ABB im sogenannten Co-Development-Modell. 

Alles aus einer Hand schafft Effizienz 

Ende 2018 bestand die Organisation für den Betrieb und die Weiterentwicklung der Compliance-Anwendungen aus vier separaten Teams. Dies führte oft zu relativ schwerfälligen und zeitaufwändigen Prozessen bei der Bearbeitung von Supportfällen oder neuen Releases der Software. Obwohl ein starker Fokus auf Nearshore- und Offshore-Ressourcen lag, gab es auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht Verbesserungspotenzial.   

Daher brachte 1stQuad an dieser Stelle sein Konzept der «Individual Software-as-a-Service» ein. ABB seinerseits hatte bereits eine Strategie unter dem Namen «Product-as-a-service» eingeführt, und so war man sich sehr schnell einig, dass die Effizienz bei Support, Betrieb und Weiterentwicklung einer solch komplexen Software-Suite/Plattform gesteigert werden könnte, wenn alle Dienstleistungen aus einer Hand kämen. 

Individual Software-as-a-Service: Support, Betrieb und Weiterentwicklung 

Seit Mitte 2019 hat 1stQuad die Betreuung der ITIL-Level 2-4 für die weltweit im Einsatz befindlichen Anwendungen übernommen, selbstverständlich mit einem entsprechenden Service Level Agreement (SLA). Darüber hinaus wird der Betrieb der Anwendungen auf den jeweiligen Web- und Datenbankservern sowie den Schnittstellen zu diversen Umsystemen sichergestellt.  

Im Rahmen des Konfigurations- und Change-Managements übernimmt 1stQuad zudem sämtliche Dienstleistungen für Fehlerbehebung, Änderungen und Erweiterungen. Dabei setzen wir auf unser bewährtes Mischmodell: Die für den Service zuständigen Mitarbeiter vor Ort werden durch ein eingespieltes Team von Top-Entwicklern unserer Nearshore-Partner ergänzt.  

Es gibt keine strikte Trennung mehr zwischen Betriebsaufgaben und Softwareentwicklung – es ist ein und dasselbe Team und das hat natürlich eklatante Vorteile für den Kunden, da ihm das gesamte Know-how für die Lösung jederzeit zur Verfügung steht.  

Höhere Kundenzufriedenheit bei niedrigeren Kosten 

Zu Beginn war der Hauptgrund für den Kunden, die gesamte Dienstleistung an 1stQuad zu vergeben, vor allem die Kosteneinsparung. Doch dieses Ziel war nicht das einzige, das im ersten Jahr erreicht wurde. Auch die allgemeine Kundenzufriedenheit stieg, von den Nutzern über die Stakeholder bis hin zum Management.  

Die Bearbeitungszeiten für Supportanfragen wurden verkürzt, die allgemeine Leistung der Anwendung verbessert und mit 2 Releases pro Monat werden Änderungen und Erweiterungen viel schneller umgesetzt und eingeführt.  

Nun werden die nächsten grösseren Ziele in Angriff genommen, damit die Anwendungen noch kosteneffizienter, performanter und zukunftssicherer laufen: Nach der erfolgreichen Migration auf die neueste Technologieplattform (.NET Core) sollen die Applikationen bald in der Cloud im Platform-as-a-Service-Modell (PaaS) laufen. 

Das iSaaS-Modell 

Bei unserem Modell „Individual Software-as-a-Service“ (iSaaS) geht es vor allem darum, die Vorteile von Software-as-a-Service und individueller Entwicklung zu kombinieren.  

Das bedeutet, dass sich der Kunde nicht um den Betrieb kümmern muss und von Vorteilen wie verbesserter Anwendungsleistung, schnelleren Reaktionszeiten auf Supportanfragen, geringeren Kosten, höherer Rentabilität und grösserer Zufriedenheit der Endbenutzer profitieren kann.  

Doch im Gegensatz zu normalen SaaS-Lösungen, die einen vordefinierten Funktionsumfang und begrenzte Anpassungsmöglichkeiten bieten, nutzt der Kunde bei iSaaS eine individuelle Entwicklung, die genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.  

Mit optimierter Leistung und Zukunftssicherheit wird Ihre Anwendung Ihr Unternehmen voranbringen. Setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung und erfahren Sie mehr darüber, wie wir Ihr Unternehmen beim Wachstum unterstützen können!